Til Schweiger

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Til Schweiger 1998 bei der Premiere von Der Eisbär
Til Schweiger 1998 bei der Premiere von Der Eisbär

Tilman Valentin „Til“ Schweiger (* 19. Dezember 1963 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Produzent.

Contents

Leben

Til Schweiger wuchs in Gießen auf. 1977 zog er mit seinen Eltern und seinen beiden Brüdern ins benachbarte Heuchelheim um. Nach dem Abitur wollte Schweiger wie seine Eltern Lehrer werden und begann daher ein Germanistikstudium auf Lehramt, das er jedoch bald abbrach. Sein Medizinstudium brach er nach drei Semestern ab.

1986 begann Schweiger eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule des Kölner Theaters Der Keller. Nachdem er diese dreieinhalb Jahre später mit der staatlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde er 1989 am Contra-Kreis-Theater in Bonn engagiert.

Schweigers Karriere abseits der Bühne begann als Synchronsprecher, ehe er als „Jo Zenker“ in der Lindenstraße besetzt wurde. Seine erste Hauptrolle im Film spielte er 1991 als Opel-Manta-Anhänger „Bertie“ in der Ruhrpott-Komödie Manta, Manta. Ein Jahr später erhielt er für die Darstellung eines Boxers in Ebbies Bluff den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsdarsteller.

Einem breiten Publikum wurde Til Schweiger mit der Komödie Der bewegte Mann bekannt. Für diesen Film wurde er – wie bereits bei Lindenstraße und Manta, Manta – von Horst D. Scheel besetzt. In dem US-amerikanischen Kriminalfilm Judas Kiss spielte er den Entführer Ruben Rubensbauer (neben Alan Rickman, Emma Thompson, Greg Wise). Im Kinofilm Männerpension (1996) ist Schweiger als Strafgefangener zu sehen.

1996 gründete Til Schweiger zusammen mit Thomas Zickler und André Hennicke die Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment und trat mit dem Film Knockin’ on Heaven’s Door erstmals als Produzent in Erscheinung. 1998 verkörperte er in Die Ersatzkiller einen Profi-Killer. 2003 spielte Schweiger neben Angelina Jolie in Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens einen Auftragskiller.

Für die Liebeskomödie Barfuss, die 2005 in die deutschen Kinos kam, schrieb Schweiger das Drehbuch, führte Regie, produzierte und schnitt den Film, und übernahm zudem die männliche Hauptrolle des Nick Keller. Im Dezember 2005 wurde Barfuss mit dem Bambi prämiert.

Seit 1995 ist Til Schweiger mit dem amerikanischen Ex-Model Dana Carlson verheiratet. Die Familie lebte bis 2004 in den USA, bevor sie in eine Villa nach Hamburg-Niendorf umzog. Das Paar gab im November 2005 seine Trennung bekannt, ließ sich jedoch nicht scheiden. Schweiger lebt in Berlin und pendelt regelmäßig nach Hamburg zu seinen Kindern.

In seinem im Dezember 2007 erschienenen Kinofilm Keinohrhasen stand Schweiger erstmals mit seinen vier Kindern Valentin Florian, Luna Marie, Lilli Camille und Emma Tiger vor der Kamera. Daneben schrieb er auch das Drehbuch, führte Regie und produzierte den Film.

Filmografie

Auszeichnungen

Weblinks


Herkunft

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